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Unsere Spiele-Party am 27. 10. 2001 im Salon Excentric war eigentlich hauptsächlich für die Mitglieder der Konstanzer und Stuttgarter Gruppen sowie deren Freunde gedacht, doch hatten wir sie - um genügend Gäste zu haben - auch auf der Fetomaniac in Stetten a. k. M. und auf unserer Internet-Seite beworben. Es hat sich aber als überhaupt kein Problem herausgestellt, das dreistöckige Excentric mit eigenem perversen Volk zu füllen. Tatsächlich hatten wir schon Tage vor dem 27. Oktober keine Karten mehr zu verkaufen. Und am Abend selbst mußten einige Zeitgenossen, die sich nicht verbindlich angemeldet hatten, wieder weggeschickt werden. Von den insgesamt 53 (!) Gästen kamen einige sogar aus München, Köln, Hamburg, Österreich und Frankreich. Da sich viele der Anwesenden bereits gut kannten (z. T. war schon die eine oder andere Grausamkeit zwischen ihnen vorgefallen), hatte die Party von Anfang an einen sehr familiären und gemütlichen Charakter. Auch neue Gesichter konnten gut integriert werden und fühlten sich ausgesprochen wohl. Es war also nicht erwunderlich, daß viel gequält und gelitten wurde - bis weit in die Morgenstunden (7 Uhr!) hinein. Sicherlich hat der Abend dazu beigetragen, die bereits sehr guten deutschlandweiten und internationalen Verbindungen innerhalb der Szene zu "intensivieren" und "auszubauen"- wenn man das, was die Vertreter der einzelnen Regionen und Nationen miteinander trieben, so umschreiben möchte. |
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Es sei auch bemerkt, daß die Atmosphäre mit vielen ausgefallenen und sexy Outfits bereichert wurde, aber auch Gäste, die sich wohler in schwarzem Hemd und schwarzer Hose fühlten, wurden keineswegs "schief angesehen". Das in zahllosen ermüdenden Szene-Diskussionen breitgetretene Thema "Dresscode" war überhaupt kein Problem. Bei vielen Partys in Deutschland hat sich der schöne Brauch herausgebildet, sich am nächsten Morgen zu einem gemeinsamen Brunch irgendwo in einem Café zu treffen. Wir wollten daran anknüpfend etwas ein klein wenig Anderes ausprobieren: ein Brunch im Studio. Es war ein voller Erfolg! Den 17 hungrigen Sadomasochisten und Sadomasochistinnen, von denen einige im Studio übernachtet hatten, wurde für 20 DM ein gut sortiertes und reichhaltiges Buffet geboten. Das Besondere bei diesem Brunch war allerdings, daß wegen der besonderen Lokalität einiges anders als in einem öffentlichen Rahmen ablaufen konnte. Lautstark und vergnügt wurden da beispielsweise Mutmaßungen darüber angestellt, welche Sessions vermutlich in die Geschichte des internationalen SM eingehen dürften. Oder man konnte zusehen, wie sich eine nackte Schöne neben den Bänken auspeitschen läßt. Auch haben der eine und die andere die Gelegenheit genutzt und sich noch einmal zum Spielen zurückgezogen. Und manche wurden sogar dabei beobachtet, wie sie einander auf dem Schoß saßen.
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Anfänglich hatten wir vor,
die Party gemeinsam mit dem Stuttgarter OSM zu organisieren. Es hat
sich allerdings als ausgesprochen schwierig herausgestellt, die unterschiedlichen
Bedürfnisse und Vorstellungen der beiden Gruppen so kurzfristig miteinander
in Einklang zu bringen. So kam es, daß wir die Planung für den Abend
und den Brunch doch zur Gänze selbst durchführten. Selbstverständlich
haben uns die Stuttgarter, zu denen schon länger eine enge freundschaftliche
Verbindung besteht, trotzdem tatkräftig geholfen und mit ihrer zahlreichen
Teilnahme zum Gelingen des Wochenendes beigetragen. Ein großer Teil
des von vielen Seiten geäußerten Lobes und Dankes gebührt natürlich
Thilo, der die Party initiierte und von dem ein Großteil der planerischen
und organisatorischen Arbeit geleistet wurde. Es ist ausgesprochen bedauerlich,
daß ausgerechnet er nicht anwesend sein konnte. Viele tolle Ideen konnten
so leider nicht verwirklicht werden. (Aber die nächste Fete kommt bestimmt:
voraussichtlich Anfang Februar.) Kurzfristig sind Olivia und Steffi
in die organisatorische Bresche gesprungen. Sie sind neben Thilo als
die Hauptschuldigen für den perversen Erfolg anzusehen. Und auch bedanken
wollen wir uns bei Vera und Jan (www.dunkle-seiten.com)
Frank T. |
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